Gedanken im Juni 2017

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Apostelgeschichte 5,29

Klartext

Der Monatsspruch Juni 2017 klingt wie ein Paukenschlag: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Apostelgeschichte 5,29. Mutig und trotzig geht uns dieser Satz ins Ohr. Bewundernd denken wir, ja, so sollte ein Christ sprechen. Ach, wäre ich doch auch so kompromisslos.

Doch dieser Satz hat eine Geschichte. Ein Kapitel zuvor, als man den Jüngern zum ersten Mal das Wort verbieten will, klingt es viel werbender: Urteil selbst, ob es vor Gott recht ist, dass wir euch mehr gehorchen als Gott. Wir können es ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben. Apostelgeschichte 4,19+20 Die Apostel bemühen sich, die Priester als biblisch denkende Menschen „ins Boot zu holen.“ Sie versuchen, dafür Verständnis zu finden, dass sie alle Menschen zu Jesus einladen, der ihnen als der Auferstandene begegnet war und der nun allen Menschen als Erlöser verkündet werden muss.

Die Apostel sind eben keine Streithansel, keine Alles-oder-nichts-Typen, keine Schwarz-Weiß-Maler. Aber wenn es um die Erlösung der Menschen geht, dann gibt es kein Zurückweichen. Dann muss offen gesprochen werden, ohne Rücksicht auf welche Befindlichkeiten auch immer. Dann kann man sagen, so ist es und nicht anders. Die Botschaft von der Erlösung darf nicht aufgrund falscher Rücksicht verschwiegen werden.

Und da sind wir bei uns Christen heute. Die Botschaft, die wir von den Aposteln gehört haben, gilt ja noch immer. Gegenüber jedermann und gegenüber jeder Weltsicht muss gesagt werden, dass Menschen nur durch Jesus gerettet werden können. Wie unbequem und unbeliebt ist das in einer Zeit, in der doch jeder Mensch selbst herausfinden möchte, was für ihn „stimmt“. Eine Wahrheit für alle? Ein Retter für alle? Ein Gott für alle? Ist das euer Ernst? Ja, ist es, denn nur dieser Gott wurde Mensch und versöhnte uns mit sich selbst. Nur bei diesem Gott ist Erlösung und ewiges Leben zu finden. Das müssen wir sagen, freundlich, aber klar.

Christoph Müller

 

 

Gedanken im Mai 2017

Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund

Paulus beendet seinen Brief an die Gemeinde in Kolossä mit wichtigen Ratschlägen. Kurz und knapp werden die Christen noch einmal daran erinnert, eng mit Jesus im Gebet verbunden zu sein. Er selbst war in Gefangenschaft und bat die Gemeinde für ihn zu beten. Doch nicht darum, dass er freigelassen würde, sondern vielmehr, dass er auch in dieser Situation das Evangelium weitersagen könne. Die gute Nachricht, dass Jesus der Weg zu Gott ist, diese Botschaft hatte Paulus von Grund auf erneuert. Das Evangelium war zum Inhalt und Ziel seines Lebens geworden. Die Errettung, die er durch Jesus erlebt hatte, hat ihn mit solch großer Freude und Hoffnung erfüllt, dass er nicht aufhören konnte, davon zu berichten. Er wünschte sich nichts sehnlicher, als dass auch die Menschen in seiner Umgebung, sogar die Soldaten, die ihn in der Gefangenschaft bewachten, von dieser Freude und Hoffnung erfahren und ihr Leben, Gott anvertrauen würden.

Gedanken im März 2017

Ohne Altersbeschränkung

Der Bibelvers, der uns im März begleiten soll, fordert uns mehr heraus, als er zunächst vermuten lässt.
Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der HERR. 3.Mose 19,32

Sofort kommt mir erschreckend in den Sinn, wie sehr wir den Respekt vor dem Alter verloren haben. Wer steht schon noch auf, wenn ein älterer Mensch ein voll besetztes Wartezimmer oder die S-Bahn betritt.

Gedanken im April 2017

Engelcoaching

Früh am Ostermorgen machten sich die Jüngerinnen auf, Jesus die letzte Ehre erweisen. Sie wollten Abschied nehmen. Sie kamen, um zu trauern. Doch das Grab ist leer. Jesus ist nicht mehr da. Doch dann findet eine Begegnung statt, die aus trauernden und verwirrten Frauen, Botschafterinnen des Lebens macht!

Gedanken im Februar 2017

 Im Auftrag des Herrn unterwegs

Die Jünger haben nun schon viel Zeit mit Jesus verbracht. Sie haben Wunder erlebt und vollmächtige Predigten gehört. Doch vor allem haben sie Jesus erlebt. Tag und Nacht waren sie mit ihm unterwegs. Und nun kommt der Praxistext. Es wartet noch eine ganz besondere Herausforderung auf sie.

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