Gedanken im Dezember 2016

Überfluss

In diesen Dezembertagen lässt sich sehen, in welchem Überfluss wir in Deutschland immer noch leben. Auch wenn überall gespart wird und viele Menschen den Euro mehrmals umdrehen müssen, sind die Geschäfte voller Menschen, die LED - Fernseher, Markenkleidung und französischen Cognac nach Hause schleppen. Bei allen wirtschaftlichen Problemen lassen wir es uns noch ganz gut gehen.

Gedanken im November 2016

Mit dem November ist die dunkle, kalte Jahreszeit angebrochen. Doch nicht nur äußerlich ist es grau.

Wir leben momentan in einer Zeit, in der sich Festes und Stabiles aufzulösen scheint. Wir hören von den unfassbaren Angriffen auf Syrien und immer neuen Anschlägen. Die Nachrichten von Katastrophen, seien es die Umweltkatastrophen auf Haiti oder die Erdbeben in Italien, erschüttern uns.

Die Welt wackelt.

Gedanken im August 2016

Eine Prise Salz und ein Topf voll Frieden

Wieder einmal gibt es Streit unter den Jüngern. Jeder von ihnen will der Wichtigste sein. Jeder will Bedeutung und Beachtung haben. Während Jesus sie darauf vorbereitet, dass er leiden und sterben wird, um die Welt zu erlösen, hören sie gar nicht hin. Sie verstehen nicht, was Jesus meint. Vielleicht möchten sie es auch gar nicht verstehen. Denn sie haben sich die Rettung der Welt auf ihre eigene Fahne geschrieben. Wir – Jesus und wir Jünger – wir alle zusammen werden dieser Unterdrückung, diesem Unrecht ein Ende machen. Das war ihr Gedanke. Das war ihr Plan. Doch er scheiterte schon im Ansatz. An der menschlichen Begrenzung, am Egoismus, an der Ignoranz gegenüber Gottes Plan.

Gedanken im September 2016

Hab' Dich lieb!

Ein Junge wird in der Schule immer wieder gehänselt. Denn es wurde bekannt, dass er von seinen Eltern adoptiert wurde. Seine Mitschüler ärgerten ihn immer wieder: „Du hast ja gar keine richtigen Eltern! Du bist gar nicht ihr Kind!“ Eines Tages nimmt er allen Mut zusammen und ruft: „Wisst ihr was: Meine Eltern haben mich ausgesucht!“

Dieser Junge hat die Liebe seiner Eltern begriffen. Die Hänseleien der Mitschüler schmerzten ihn, doch er ließ sich nicht beirren. Er wusste: Meine Eltern lieben mich, denn sie haben sich ganz bewusst für mich entschieden. Wie schön ist es, ausgesucht, erwählt zu sein.

Gedanken im Monat Juli 2016

Gott, wo bist du?

Ich gehe mit wachen Augen durch die Welt, doch gesehen habe ich dich nicht. Ich war im Wald, doch hinter keinem Baum konnte ich dich finden. Ich saß auf einer Bank im Großstadtgetümmel, doch du bist nicht an mir vorübergelaufen. Ich ging am Meer entlang, doch selbst am äußersten Horizont konnte ich dich nicht entdecken. Gott, wo bist du? Ich gehe mit wachen Augen durch die Welt. Doch gesehen habe ich dich nicht.

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