Gedanken im August 2016

Eine Prise Salz und ein Topf voll Frieden

Wieder einmal gibt es Streit unter den Jüngern. Jeder von ihnen will der Wichtigste sein. Jeder will Bedeutung und Beachtung haben. Während Jesus sie darauf vorbereitet, dass er leiden und sterben wird, um die Welt zu erlösen, hören sie gar nicht hin. Sie verstehen nicht, was Jesus meint. Vielleicht möchten sie es auch gar nicht verstehen. Denn sie haben sich die Rettung der Welt auf ihre eigene Fahne geschrieben. Wir – Jesus und wir Jünger – wir alle zusammen werden dieser Unterdrückung, diesem Unrecht ein Ende machen. Das war ihr Gedanke. Das war ihr Plan. Doch er scheiterte schon im Ansatz. An der menschlichen Begrenzung, am Egoismus, an der Ignoranz gegenüber Gottes Plan.

Gedanken im Monat Juli 2016

Gott, wo bist du?

Ich gehe mit wachen Augen durch die Welt, doch gesehen habe ich dich nicht. Ich war im Wald, doch hinter keinem Baum konnte ich dich finden. Ich saß auf einer Bank im Großstadtgetümmel, doch du bist nicht an mir vorübergelaufen. Ich ging am Meer entlang, doch selbst am äußersten Horizont konnte ich dich nicht entdecken. Gott, wo bist du? Ich gehe mit wachen Augen durch die Welt. Doch gesehen habe ich dich nicht.

Gedanken im Mai 2016

Auf den Inhalt kommt es an!

Ich bekomme gerne Geschenke! Ein Geschenk zeigt mir, dass jemand an mich denkt, dass ich jemandem wichtig bin. Ein Geschenk birgt Freude, Liebe, Überraschung.

Gedanken im Juni 2016

Jubeln im Juni

Nun hören wir sie wieder, die Jubelrufe und Siegesgesänge der Fußballfans. Mit hohen Erwartungen und großer Spannung werden die Spiele verfolgt. Nirgends wird so viel gesungen wie im Fußballstadion. Nirgends werden Gefühle so ungehemmt geäußert wie dort.

Siegesgesänge und Jubelrufe finden sich schon in der Bibel. Auch dort brachen sich Gefühle laut und vernehmlich Bahn. Zuerst die lähmende Angst und dann die unfassbare Erleichterung: Gott hat uns gerettet!

Gedanken im April 2016

Fröhlicher Zerbruch

Wer bei der Fa. Ritter in Waldenbuch ein Schnäppchen machen will, geht im Werksverkauf sicher an das Regal mit der Bruchschokolade. Vielleicht hat man Glück und findet seine Lieblingssorte, äußerlich nicht mehr vorzeigbar, aber immer noch genauso lecker. Kein Problem bei so guter Schokolade. Ganz anders aber bei Gegenständen des täglichen Lebens: wer würde eine Teekanne mit einem Riss kaufen oder einen Stuhl mit gebrochenem Bein - das wäre ja unglaublich dumm! Nur etwas, das unversehrt ist, ist doch gut!

Aktuelles aus unserem Verband: