Gedanken im April 2016

Fröhlicher Zerbruch

Wer bei der Fa. Ritter in Waldenbuch ein Schnäppchen machen will, geht im Werksverkauf sicher an das Regal mit der Bruchschokolade. Vielleicht hat man Glück und findet seine Lieblingssorte, äußerlich nicht mehr vorzeigbar, aber immer noch genauso lecker. Kein Problem bei so guter Schokolade. Ganz anders aber bei Gegenständen des täglichen Lebens: wer würde eine Teekanne mit einem Riss kaufen oder einen Stuhl mit gebrochenem Bein - das wäre ja unglaublich dumm! Nur etwas, das unversehrt ist, ist doch gut!

Gedanken im März 2016

All You Need Is Love

Ewige Liebe! Wer träumt nicht davon?
Ewige Liebe! Danach sehnt sich jeder Mensch. Doch wer erlebt das schon?
Ehen zerbrechen. Väter verdrücken sich. Mütter bereuen ihre Mutterschaft. Jugendfreunde verlieren sich in unserer globalisierten und mobilen Gesellschaft. - Schade! Nein, mehr als das: es ist schrecklich!

Gedanken zum Jahr 2016

Getröstet ins neue Jahr!

Ich habe noch deutlich vor Augen, wie unterschiedlich mich meine Eltern als Kind trösteten. Da gab es ja immer wieder kleinere und größere Dinge, die die Tränen fließen ließen. Mein Vater, obwohl ein warmherziger Mann, tröstete etwa so: „Kopf hoch, Junge. Da muss man durch.“ Vielleicht gab er mir zum Abschied noch einen Klaps auf den Rücken und ging dann wieder an die Arbeit. Meine Mutter tröstete anders. Sie nahm mich auf den Schoß, drückte mich, küsste mich und strich mir über das Gesicht. Dazu sagte sie beruhigende Worte, so dass ich mich ganz geborgen fühlte. Die Zeit stand still, alles war gut.

Gedanken im Februar 2016

First Things First 

Ein oft zitierter Slogan. Kurz und trotzdem wahr!

Wie oft drängen sich scheinbar wichtige Dinge in den Vordergrund. Das Klingeln des Smartphones, der Laptop, der den Eingang einer neuen Mail anzeigt, die Fernsehserie, die man auf keinen Fall verpassen möchte.

Was ist wirklich wichtig? Was kann warten? Wie oft schieben wir die wirklich wichtigen Dinge zur Seite, weil sie uns quer im Magen liegen. Das klärende Gespräch? Ach, das hat doch noch Zeit. Ich muss zuerst noch dies oder das erledigen. Und dann schiebt man Dinge vor, die so gut und ach so wichtig klingen. Nur um das wirklich Wichtige, aber Unangenehme verschieben zu können. 

Gedanken im Dezember 2015

Heute schon gejauchzt?

Wie gut, dass es die Fußball-Bundesliga gibt. Da wird nämlich noch etwas praktiziert, das sonst vollkommen aus der Mode gekommen ist: das Jauchzen. Jauchzen - was war das nochmal? Jauchzen ist ein lauter Ausdruck der Freude und klingt wie „Juchhuuuu“. Gejauchzt wurde früher, wenn die Erntewagen auf das Dorf zu schwankten. Die Männer und Frauen, die auf den voll beladenen Wage saßen, schrien ihr „Juchhuuu“ laut in den Abendhimmel.

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