Gedanken im Juni 2015

Wenn es finster wird...

Im Juni erwarten wir gemeinhin den längsten Tag des Jahres, einen Tag, der uns im Kalenderjahr die größtmögliche Helligkeit verspricht. Die Sonne wird im Jahresverlauf am höchsten stehen.

Wir können schönes Wetter genießen, draußen sein und Sonne tanken ... Es wird uns, statistisch gesehen, besser gehen, als in der dunkleren Jahreszeit.

Aber lösen sich mit Sonne, Wärme und gutem Wetter auch unsere Sorgen auf oder wird UNSERE Welt dadurch, platt gesagt, besser?

Gedanken im Mai 2015

Zu wenig oder zu viel?

Was sagt der Apostel Paulus da? „Ich bin allem gewachsen durch den, der mich stark macht.“ So übersetzt die BasisBibel den Monatsspruch aus Philipper 4,13. Ich bin allem gewachsen – ein starker Spruch. Will Paulus hier ein bisschen angeben? Der Zusammenhang des Verses zeigt uns, um was es geht. Paulus bedankt sich bei den Christen in der Stadt Philippi für ein Care-Paket, dass sie ihm in seine Gefängniszelle geschickt hatten. Er will sich bedanken, aber sie nicht belasten. So betont er, wie dankbar er für die Gabe ist, aber dass es auch ohne sie gegangen wäre. Er schreibt, dass er in seinem aufreibenden Dienst für die Botschaft des Evangeliums gelernt habe, mit Mangel und Überfluss umzugehen. Er sagt, ich bin beidem gewachsen, zu wenig zu haben oder zu viel.

Gedanken im März 2015

Stärker als alles

Sicherlich waren wir alle schockiert, als wir von der Hinrichtung der 21 koptischen Christen durch Mörder des IS hörten. Diese Männer, die überwiegend aus einem Dorf stammten, wurden in orangefarbenen Overalls an das Ufer des Mittelmeers geführt, jeder begleitet von seinem schwarz vermummten Henker. Auf den Knien durften sie noch einige Worte sagen, bevor ihre Henker ihnen die Köpfe abschnitten. Das war so furchtbar und schockierend!!

Gedanken im April 2015

Ein dramatisches Ereignis. Ein Ereignis, das die Welt aus den Fugen hebt. Nichts ist mehr so, wie es war. Ein Ereignis, das Himmel und Erde verändert. Nein, ich spreche nicht von einem Tsunami.

Ich spreche von einem Liebesbeweis. Von der Liebe Gottes, die sich an einem Ort des Grauens, in einem Sterbenden zeigt. Ein Mensch stirbt qualvoll und allein gelassen. Er war von Menschen umgeben und trotzdem allein. Von seinen Freunden verlassen, von den Anklägern verspottet, von Folterknechten und Henkern fachmännisch zu Tode gequält. 

Gedanken im Februar 2015

Einfach sperrig

Der Monatsvers für den Februar spielt in meinem Leben eine wichtige Rolle. Er steht in Römer 1,16: "Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes, die jeden rettet, der glaubt." Dieser Vers wurde 1974 mein Konfirmationsspruch  - und ging mir damals gehörig auf die Nerven. Ich schämte mich nämlich dafür, zu Jesus zu gehören.  Von mir aus hätte niemand von meinem Glauben erfahren müssen. 

 

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