Gedanken zum Monat August 2014

Mehr als Fans

Wenn Männer zum Fußball gehen, geschehen oft erstaunliche Veränderungen. Manche können plötzlich stundenlang singen, selbst wenn sie bei anderen Gelegenheiten nur brummen. Andere laufen mit bunten Schals herum, selbst wenn sie im Alltag selten Farbe zeigen. Viele strömen gemeinsam mit Zehntausenden in die Stadien, selbst wenn ihnen auf Familienfeiern immer zu viele Menschen da sind. Männer eilen in die Fanshops, um für den Sohn ein Trikot und für die Tochter ein Käppi zu kaufen, selbst wenn sie sonst um jedes Bekleidungsgeschäft einen großen Bogen machen. Was ist geschehen? Leidenschaft hat sie erfasst, Leidenschaft für den Fußball.

Gedanken im Juli 2014


Stellen wir uns vor, unser lang gehegter Traum einer Schiffsreise ist wahr geworden. Wir sind nun an Bord des Ozeanriesen angekommen, haben unsere Kabine bezogen und gehen an Deck. Das Wasser ist tiefblau und erscheint unendlich weit. Der Himmel erstreckt sich über uns. Die salzige Meeresbrise weht uns ins Gesicht.

Wunderschön! Wir lassen uns hineinfallen in das sanfte Schaukeln der Wellen. Das Glück ist vollkommen!

Doch es dauert nicht lange, da frischt der Wind auf, die Wellen werden höher. Ein Sturm zieht auf. Das Schiff fängt an zu schwanken. Wir halten uns an der Reling fest, um nicht auszurutschen. Unter Deck angekommen ist das Auf und Ab der Wellen kaum auszuhalten. Die ganze Umgebung kommt ins Rutschen. Panik macht sich breit. Was sollen wir tun?  Ist unser Leben in Gefahr? Kommt uns jemand zu Hilfe?

Gedanken im Mai 2014

Ich sitze auf dem Schlossplatz, genieße ein Eis und betrachte die Passanten. Viele interessante Menschen gehen vorbei. Manche eilig, manche schlendern dahin. Menschen zu beobachten ist wirklich spannend. Dabei entdecke ich, wie ich, meist unbewusst, die Menschen in Schubladen stecke: Die sind aber reich. Der fühlt sich ja super sportlich. Das, was die Frau anhat, ist schon lange nicht mehr modern. Wie süß, ein verliebtes Pärchen!

Gedanken zum Monat Juni 2014

Schmeckt jedem

Können wir uns einen modernen Supermarkt vorstellen?

Keinen Discounter, einen Supermarkt! Sehen wir ihn?

Gut, nehmen wir den Einkaufswagen und gehen wir hinein. Die Schranke öffnet sich von selbst und wir stehen direkt im Paradies.

Gedanken im April 2014

Eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden. Johannes 16, 20
Was für eine Zusage! Ein totaler Stimmungswandel wird versprochen, sozusagen von „zu Tode betrübt“ zu „himmelhoch jauchzend“. Von der Hoffnungslosigkeit zu neuer Perspektive. 

Haben wir das schon erlebt? Von Trauer zur Freude, wenn ein schwerkranker Mensch wieder gesund wird. Von Verzagtheit zur Hoffnung, wenn ein Arbeitsloser wieder Arbeit findet. Von tiefem Schmerz zu unfassbarem Glück wenn eine vermisste, schon tot geglaubte Person wieder auftaucht.

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