Gedanken im Oktober 2014

Wer ist mein Nächster?

Ein Mann liegt am Boden. Kümmere ich mich um ihn oder gehe ich schnell weiter? Wahrscheinlich ist er eh betrunken, denke ich, außerdem bin ich weder Arzt noch Polizist. Zeit habe ich sowieso nicht. Am Ende muss ich noch warten, bis der Krankenwagen kommt. Und wer weiß, morgen liegt er vielleicht schon wieder da. Wenn man jedem Betrunkenen helfen würde…

Gedanken im September 2014

Bald sind die Ferien vorbei. Der Alltag hat uns wieder.

Der Alltag mit all seinen Herausforderungen, die wir selbstbewusst annehmen können und in denen wir uns bewähren können. Wie schön, dass das Leben nicht eintönig und langweilig ist! Aber auch mit Herausforderungen, die kaum zu bewältigen sind. Sie überrollen uns. Sie lassen sich nicht so einfach handhaben. Vielleicht ist die Aufgabe zu groß oder vielleicht auch das Team zu uneinig. Vielleicht fühle ich mich zu unfähig. Vielleicht habe ich einfach nur Angst davor, zu versagen.

Gedanken im Juli 2014


Stellen wir uns vor, unser lang gehegter Traum einer Schiffsreise ist wahr geworden. Wir sind nun an Bord des Ozeanriesen angekommen, haben unsere Kabine bezogen und gehen an Deck. Das Wasser ist tiefblau und erscheint unendlich weit. Der Himmel erstreckt sich über uns. Die salzige Meeresbrise weht uns ins Gesicht.

Wunderschön! Wir lassen uns hineinfallen in das sanfte Schaukeln der Wellen. Das Glück ist vollkommen!

Doch es dauert nicht lange, da frischt der Wind auf, die Wellen werden höher. Ein Sturm zieht auf. Das Schiff fängt an zu schwanken. Wir halten uns an der Reling fest, um nicht auszurutschen. Unter Deck angekommen ist das Auf und Ab der Wellen kaum auszuhalten. Die ganze Umgebung kommt ins Rutschen. Panik macht sich breit. Was sollen wir tun?  Ist unser Leben in Gefahr? Kommt uns jemand zu Hilfe?

Gedanken zum Monat August 2014

Mehr als Fans

Wenn Männer zum Fußball gehen, geschehen oft erstaunliche Veränderungen. Manche können plötzlich stundenlang singen, selbst wenn sie bei anderen Gelegenheiten nur brummen. Andere laufen mit bunten Schals herum, selbst wenn sie im Alltag selten Farbe zeigen. Viele strömen gemeinsam mit Zehntausenden in die Stadien, selbst wenn ihnen auf Familienfeiern immer zu viele Menschen da sind. Männer eilen in die Fanshops, um für den Sohn ein Trikot und für die Tochter ein Käppi zu kaufen, selbst wenn sie sonst um jedes Bekleidungsgeschäft einen großen Bogen machen. Was ist geschehen? Leidenschaft hat sie erfasst, Leidenschaft für den Fußball.

Gedanken zum Monat Juni 2014

Schmeckt jedem

Können wir uns einen modernen Supermarkt vorstellen?

Keinen Discounter, einen Supermarkt! Sehen wir ihn?

Gut, nehmen wir den Einkaufswagen und gehen wir hinein. Die Schranke öffnet sich von selbst und wir stehen direkt im Paradies.

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