Gedanken zum Monat Februar 2014

Es ist schon erstaunlich, wie viel heute geredet wird. Wie viel Informationen auf einen einprasseln. Permanent werden wir mit den neuesten Neuigkeiten überschüttet. Fußballergebnisse, das neueste aus dem Dschungelcamp, Ratschläge jedweder Art, Promiskandale und und und.

Das meiste davon ist unwichtig. Das allermeiste haben wir in kürzester Zeit vergessen. Gott sei Dank! Sonst wäre unser Gehirn in Nullkommanichts total überfordert. Denken wir da nicht unwillkürlich an die Lebensweisheit: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.“ Vielleicht sollten wir uns auch einmal wieder im Schweigen üben. Das Still- Sein ausprobieren. Wir werden merken, das ist gar nicht einfach. Selbst wenn wir uns zurückziehen, drehen sich unsere Gedanken im Kreis. Es quatscht quasi in uns weiter.

Gedanken zum Monat Januar 2014

Vielleicht haben Sie folgendes Lied in der Weihnachtszeit gesungen:

1) Jesus ist kommen, Grund ewiger Freude;
A und O, Anfang und Ende steht da.
Gottheit und Menschheit vereinen sich beide;
Schöpfer, wie kommst du uns Menschen so nah!
Himmel und Erde, erzählet's den Heiden:
Jesus ist kommen, Grund ewiger Freuden.

2) Jesus ist kommen, nun springen die Bande,
Stricke des Todes, die reißen entzwei.
Unser Durchbrecher ist nunmehr vorhanden;
er, der Sohn Gottes, der machet recht frei,
bringet zu Ehren aus Sünde und Schande;
Jesus ist kommen, nun springen die Bande.

Gedanken zum Monat November 2013

Schauen wir hin

Entdecken wir einen entscheidenden Unterschied zwischen dem Tun Gottes und der Arbeit eines Menschen? Vielleicht dieser: der Mensch arbeitet, Gott wirkt. Der Mensch plant und baut, Gott lässt geschehen. Der Mensch stellt fertig, Gott lässt wachsen.

Gedanken zum Monat Dezember 2013

Dezember – der Monat der Illusionen.
Es wird uns vorgegaukelt, was wir alles brauchen könnten, damit wir unsere Wunschzettel auch entsprechend füllen können. 

Es wird uns vorgegaukelt, dass Glück und Zufriedenheit nur im perfekt dekorierten Wohnzimmer und perfektem Weihnachtsmenü zu finden sind. 

Es wird uns vorgegaukelt, dass Weihnachten, das Fest des Friedens, das Fest der Familie ist.
Es wird uns vorgegaukelt, dass das Weihnachtsgeschehen im Stall ganz romantisch war.

Idylle, Illusion und Illumination haben im Dezember Hochkonjunktur. Harmonisch, perfekt und hell erleuchtet wollen wir es haben. So wünschen wir es uns. Darauf richtet sich unsere ganze Energie.

Gedanken zum Monat Oktober 2013

„Vergesslichkeit ist eigentlich nichts Ungewöhnliches: Man vergisst den Namen eines Bekannten, bringt nach dem Einkauf nur die Hälfte nach Hause oder weiß partout nicht mehr, was man eigentlich gerade sagen wollte. Probleme mit dem Gedächtnis sind bis zu einem gewissen Grad normal – einzelne Aussetzer des Gedächtnisses haben noch keinen Krankheitswert.“ (http://www.netdoktor.de/symptome/vergesslichkeit/)

So kann ich es im Internet nachlesen. Und bin beruhigt - meine Vergesslichkeit ist nicht ein Zeichen meines Alters oder einer Krankheit. Vergesslich zu sein ist normal.

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