Gedanken zum Monat Dezember 2013

Dezember – der Monat der Illusionen.
Es wird uns vorgegaukelt, was wir alles brauchen könnten, damit wir unsere Wunschzettel auch entsprechend füllen können. 

Es wird uns vorgegaukelt, dass Glück und Zufriedenheit nur im perfekt dekorierten Wohnzimmer und perfektem Weihnachtsmenü zu finden sind. 

Es wird uns vorgegaukelt, dass Weihnachten, das Fest des Friedens, das Fest der Familie ist.
Es wird uns vorgegaukelt, dass das Weihnachtsgeschehen im Stall ganz romantisch war.

Idylle, Illusion und Illumination haben im Dezember Hochkonjunktur. Harmonisch, perfekt und hell erleuchtet wollen wir es haben. So wünschen wir es uns. Darauf richtet sich unsere ganze Energie.

Gedanken zum Monat November 2013

Schauen wir hin

Entdecken wir einen entscheidenden Unterschied zwischen dem Tun Gottes und der Arbeit eines Menschen? Vielleicht dieser: der Mensch arbeitet, Gott wirkt. Der Mensch plant und baut, Gott lässt geschehen. Der Mensch stellt fertig, Gott lässt wachsen.

Deine Wahl

Jetzt war ich ein paar Wochen im Urlaub. Einigen von Euch wird das möglicherweise auch so gegangen sein. Zurück in Deutschland holt einen das Tagesgeschehen doch wieder sehr schnell ein, zumal, wenn man im Ausland so gar nichts mitbekommen hat. Der Wahlkampf tobt offensichtlich und viele haben Vieles zu sagen. Weißt Du schon, welche Partei oder welchen Kandidaten Du am 22. September 2013 wählen wirst?

Gedanken zum Monat Oktober 2013

„Vergesslichkeit ist eigentlich nichts Ungewöhnliches: Man vergisst den Namen eines Bekannten, bringt nach dem Einkauf nur die Hälfte nach Hause oder weiß partout nicht mehr, was man eigentlich gerade sagen wollte. Probleme mit dem Gedächtnis sind bis zu einem gewissen Grad normal – einzelne Aussetzer des Gedächtnisses haben noch keinen Krankheitswert.“ (http://www.netdoktor.de/symptome/vergesslichkeit/)

So kann ich es im Internet nachlesen. Und bin beruhigt - meine Vergesslichkeit ist nicht ein Zeichen meines Alters oder einer Krankheit. Vergesslich zu sein ist normal.

Gedanken zum Monat September 2013

„Die Freude am Herrn ist eure Stärke!“ Nehemia 8,10
Wenn ich diesen Bibelvers höre, dann denke ich an eine ältere Frau, sie ist mittlerweile verstorben, die diesen Vers bei jedem ihrer Gebete zitiert hat. Dieser Vers war ihr Lebensmotto, ihr Halt. Sie hatte ein schweres Leben. Sie hatte so manche Zeiten erlebt, in denen Freude nicht das vorrangige Lebensgefühl war. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb hielt sie sich an diesem Vers fest.

Nicht die äußeren Umstände, nicht die innersten Gedanken oder Gefühle bestimmen unser Leben. Gott zu kennen, seine Größe und Allmacht zu bestaunen und gleichzeitig seine Liebe und Barmherzigkeit zu erfahren, das ist die Stärke, die uns auch durch schwere Zeiten hindurch trägt.

Aktuelles aus unserem Verband: