Gedanken im Juli 2017

Beten ist die Nagelprobe des Glaubens. 

An unseren Gebeten wird sichtbar, was wir wirklich glauben. Was uns tief im Innersten bewegt. Lasst uns einmal ganz offen und ehrlich fragen: Wofür beten wir eigentlich? Was sind denn die Anliegen, die wir vor Gott bringen?

Und wir werden merken, welches Denken unser Gebet bestimmt. Es wird deutlich werden, was uns zutiefst beschäftigt. Ich erlebe es immer wieder, dass gerade wir westlichen Christen für Gesundheit und Bewahrung beten. Gerade wir, die wir in dem Luxus leben, ein gut funktionierendes Gesundheitssystem zu haben und in einem Rechtsstaat zu leben. Global betrachtet ein außerordentliches Privileg. Wir beten für das „tägliche Brot“ in allen Variationen, eben all das, was unser Leben reich und angenehm macht.

Gedanken im Juni 2017

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Apostelgeschichte 5,29

Klartext

Der Monatsspruch Juni 2017 klingt wie ein Paukenschlag: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Apostelgeschichte 5,29. Mutig und trotzig geht uns dieser Satz ins Ohr. Bewundernd denken wir, ja, so sollte ein Christ sprechen. Ach, wäre ich doch auch so kompromisslos.

Gedanken im April 2017

Engelcoaching

Früh am Ostermorgen machten sich die Jüngerinnen auf, Jesus die letzte Ehre erweisen. Sie wollten Abschied nehmen. Sie kamen, um zu trauern. Doch das Grab ist leer. Jesus ist nicht mehr da. Doch dann findet eine Begegnung statt, die aus trauernden und verwirrten Frauen, Botschafterinnen des Lebens macht!

Gedanken im Mai 2017

Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund

Paulus beendet seinen Brief an die Gemeinde in Kolossä mit wichtigen Ratschlägen. Kurz und knapp werden die Christen noch einmal daran erinnert, eng mit Jesus im Gebet verbunden zu sein. Er selbst war in Gefangenschaft und bat die Gemeinde für ihn zu beten. Doch nicht darum, dass er freigelassen würde, sondern vielmehr, dass er auch in dieser Situation das Evangelium weitersagen könne. Die gute Nachricht, dass Jesus der Weg zu Gott ist, diese Botschaft hatte Paulus von Grund auf erneuert. Das Evangelium war zum Inhalt und Ziel seines Lebens geworden. Die Errettung, die er durch Jesus erlebt hatte, hat ihn mit solch großer Freude und Hoffnung erfüllt, dass er nicht aufhören konnte, davon zu berichten. Er wünschte sich nichts sehnlicher, als dass auch die Menschen in seiner Umgebung, sogar die Soldaten, die ihn in der Gefangenschaft bewachten, von dieser Freude und Hoffnung erfahren und ihr Leben, Gott anvertrauen würden.

Gedanken im März 2017

Ohne Altersbeschränkung

Der Bibelvers, der uns im März begleiten soll, fordert uns mehr heraus, als er zunächst vermuten lässt.
Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der HERR. 3.Mose 19,32

Sofort kommt mir erschreckend in den Sinn, wie sehr wir den Respekt vor dem Alter verloren haben. Wer steht schon noch auf, wenn ein älterer Mensch ein voll besetztes Wartezimmer oder die S-Bahn betritt.

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