Gedanken im März 2017

Ohne Altersbeschränkung

Der Bibelvers, der uns im März begleiten soll, fordert uns mehr heraus, als er zunächst vermuten lässt.
Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der HERR. 3.Mose 19,32

Sofort kommt mir erschreckend in den Sinn, wie sehr wir den Respekt vor dem Alter verloren haben. Wer steht schon noch auf, wenn ein älterer Mensch ein voll besetztes Wartezimmer oder die S-Bahn betritt.

Gedanken im Februar 2017

 Im Auftrag des Herrn unterwegs

Die Jünger haben nun schon viel Zeit mit Jesus verbracht. Sie haben Wunder erlebt und vollmächtige Predigten gehört. Doch vor allem haben sie Jesus erlebt. Tag und Nacht waren sie mit ihm unterwegs. Und nun kommt der Praxistext. Es wartet noch eine ganz besondere Herausforderung auf sie.

Gedanken im Dezember 2016

Überfluss

In diesen Dezembertagen lässt sich sehen, in welchem Überfluss wir in Deutschland immer noch leben. Auch wenn überall gespart wird und viele Menschen den Euro mehrmals umdrehen müssen, sind die Geschäfte voller Menschen, die LED - Fernseher, Markenkleidung und französischen Cognac nach Hause schleppen. Bei allen wirtschaftlichen Problemen lassen wir es uns noch ganz gut gehen.

Bildbetrachtung zur Jahreslosung 2017


Ein gelbes Herz?! Das ist ja mal ganz was Neues! Außergewöhnlich! Absolut nicht „von der Stange“!

Aber das gibt es doch gar nicht! In unserer Welt sind Herzen zumeist Rot: Frisch Verliebte malen sie auf ihre Briefe oder fügen sie ihren elektronischen Nachrichten bei. Sie zieren die verschiedensten Autoaufkleber, mit denen Menschen bekunden, dass sie ein Herz für dies und jenes haben. Rote Herzen stehen für Liebe, Leben, Freude.

In Gottes Augen sieht das Herz freilich noch einmal ganz anders aus. Nicht weil er farbenblind wäre oder alles nur in tristes Schwarz-Weiß einteilt. Aber: Er sieht die Dinge so, wie sie sind. Und unsere Herzen sind eigentlich dunkel schwarz und hart wie ein Stein. Sie sollten lieben – Gott, unsern Schöpfer und die Geschöpfe neben uns! Unsere Herzen sollten fröhlich rot-pulsierend in beide Richtungen schlagen! Und sie tun es doch nicht. Wir hängen vor allem an uns selbst. Die Bibel beklagt sie seit Adam und Eva immer wieder, und wir spüren und erkennen sie durchaus auch selbst – unsere schwarzen, versteinerten Herzen, die unser Verderben und unser Untergang sind.

Gedanken im November 2016

Mit dem November ist die dunkle, kalte Jahreszeit angebrochen. Doch nicht nur äußerlich ist es grau.

Wir leben momentan in einer Zeit, in der sich Festes und Stabiles aufzulösen scheint. Wir hören von den unfassbaren Angriffen auf Syrien und immer neuen Anschlägen. Die Nachrichten von Katastrophen, seien es die Umweltkatastrophen auf Haiti oder die Erdbeben in Italien, erschüttern uns.

Die Welt wackelt.

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