Gedanken im Mai 2017

Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund

Paulus beendet seinen Brief an die Gemeinde in Kolossä mit wichtigen Ratschlägen. Kurz und knapp werden die Christen noch einmal daran erinnert, eng mit Jesus im Gebet verbunden zu sein. Er selbst war in Gefangenschaft und bat die Gemeinde für ihn zu beten. Doch nicht darum, dass er freigelassen würde, sondern vielmehr, dass er auch in dieser Situation das Evangelium weitersagen könne. Die gute Nachricht, dass Jesus der Weg zu Gott ist, diese Botschaft hatte Paulus von Grund auf erneuert. Das Evangelium war zum Inhalt und Ziel seines Lebens geworden. Die Errettung, die er durch Jesus erlebt hatte, hat ihn mit solch großer Freude und Hoffnung erfüllt, dass er nicht aufhören konnte, davon zu berichten. Er wünschte sich nichts sehnlicher, als dass auch die Menschen in seiner Umgebung, sogar die Soldaten, die ihn in der Gefangenschaft bewachten, von dieser Freude und Hoffnung erfahren und ihr Leben, Gott anvertrauen würden.

Gedanken im April 2017

Engelcoaching

Früh am Ostermorgen machten sich die Jüngerinnen auf, Jesus die letzte Ehre erweisen. Sie wollten Abschied nehmen. Sie kamen, um zu trauern. Doch das Grab ist leer. Jesus ist nicht mehr da. Doch dann findet eine Begegnung statt, die aus trauernden und verwirrten Frauen, Botschafterinnen des Lebens macht!

Gedanken im Februar 2017

 Im Auftrag des Herrn unterwegs

Die Jünger haben nun schon viel Zeit mit Jesus verbracht. Sie haben Wunder erlebt und vollmächtige Predigten gehört. Doch vor allem haben sie Jesus erlebt. Tag und Nacht waren sie mit ihm unterwegs. Und nun kommt der Praxistext. Es wartet noch eine ganz besondere Herausforderung auf sie.

Gedanken im März 2017

Ohne Altersbeschränkung

Der Bibelvers, der uns im März begleiten soll, fordert uns mehr heraus, als er zunächst vermuten lässt.
Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der HERR. 3.Mose 19,32

Sofort kommt mir erschreckend in den Sinn, wie sehr wir den Respekt vor dem Alter verloren haben. Wer steht schon noch auf, wenn ein älterer Mensch ein voll besetztes Wartezimmer oder die S-Bahn betritt.

Bildbetrachtung zur Jahreslosung 2017


Ein gelbes Herz?! Das ist ja mal ganz was Neues! Außergewöhnlich! Absolut nicht „von der Stange“!

Aber das gibt es doch gar nicht! In unserer Welt sind Herzen zumeist Rot: Frisch Verliebte malen sie auf ihre Briefe oder fügen sie ihren elektronischen Nachrichten bei. Sie zieren die verschiedensten Autoaufkleber, mit denen Menschen bekunden, dass sie ein Herz für dies und jenes haben. Rote Herzen stehen für Liebe, Leben, Freude.

In Gottes Augen sieht das Herz freilich noch einmal ganz anders aus. Nicht weil er farbenblind wäre oder alles nur in tristes Schwarz-Weiß einteilt. Aber: Er sieht die Dinge so, wie sie sind. Und unsere Herzen sind eigentlich dunkel schwarz und hart wie ein Stein. Sie sollten lieben – Gott, unsern Schöpfer und die Geschöpfe neben uns! Unsere Herzen sollten fröhlich rot-pulsierend in beide Richtungen schlagen! Und sie tun es doch nicht. Wir hängen vor allem an uns selbst. Die Bibel beklagt sie seit Adam und Eva immer wieder, und wir spüren und erkennen sie durchaus auch selbst – unsere schwarzen, versteinerten Herzen, die unser Verderben und unser Untergang sind.

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