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Gedanken zur Passionszeit 2019

Stopp! Hier läuft etwas schief!

Es ist Zeit, kurz innezuhalten und nachzudenken.

Geht es Ihnen nicht auch so? Sie rennen durch den Tag, von Termin zu Termin, sie eilen durch den Monat von Wochenende zu Wochenende. Die Zeit verfliegt nur so und wenn man zurückschaut, ist von diesem vielen Tun nicht viel übrig geblieben.

Gott schenkt uns immer wieder Zeiten, in denen wir langsamer werden dürfen. Zeiten, in denen wir nachdenken und innehalten sollen. In einer solchen Zeit befinden wir uns gerade. In der Passionszeit.

In der kirchlichen Tradition war das eine Zeit des Verzichts, die Fastenzeit bis Ostern. Fasten bedeutet nicht nur, auf etwas zu verzichten, vielmehr beinhaltet diese Zeit, dass wir Menschen uns neu besinnen sollen.

Die evangelische Kirche stellt die Passionszeit jedes Jahr unter ein neues Motto. Für 2019 gilt: „Mal ehrlich. Sieben Wochen ohne Lügen“

Wie oft belügen wir uns selbst, wie oft weichen wir der Wahrheit mit Notlügen aus? Wie oft flunkern wir, weil es die Höflichkeit von uns fordert? Sieben Wochen die Wahrheit zu sagen, das ist eine echte Herausforderung. Vielleicht wähle ich auch einen anderen Schwerpunkt oder verzichte auf lieb gewordene Gewohnheiten. Ob ich auf Alkohol, Süßigkeiten, Instagram oder aufs Zocken verzichte. Diese „Sieben Wochen ohne…“ sind eine gute Möglichkeit, sich selbst wieder neu wahrzunehmen. Diese Zeit kann ich nutzen, über mein Leben, über das Ziel in meinem Leben nachzudenken. Woher komme ich und wohin gehe ich? Bin ich zufrieden, lebe ich im Einklang mit den Vorstellungen, die ich mir für mein Leben gewünscht habe?

In diesem Innehalten kann ich mich neu an Gott wenden. Ihn fragen: „Was hast du mit meinem Leben vor? Wie kann ich einen ewigen Sinn in meinem Leben finden?“

Diesen Rat gibt uns die Bibel: „Wendet eure Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein!“ 1. Samuel 7,3

Wie wär’s?
Wollen wir gemeinsam innehalten und ganz neu Gott fragen: Was ist DEIN Ziel für mein Leben?

Ich wünsche uns allen die Kraft und Gottes Segen für dieses An- und innehalten in den nächsten Wochen.

Käthe Müller, Pastorin

Gedanken zum Jahresanfang 2019

Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes und friedliches neues Jahr!

Frieden, das wünschen wir uns zutiefst. Frieden mit den Nachbarn, Frieden im Land, Frieden in der Welt. Die Jahreslosung für 2019 greift diesen Wunsch auf. Schon David, der 1.000 v.Chr. König von Israel war, wünschte sich diesen Frieden von ganzem Herzen. Er wusste, Frieden passiert nicht einfach so. Für Frieden muss ich mich einsetzen - mit aller Kraft.

Gedanken im Herbst 2018

Unser Gottesdienst ist uns wichtig!

Wir freuen uns auf die Gemeinschaft miteinander, auf die Lieder, auf die Predigt. Es ist einfach schön, neu gestärkt und erfrischt in die kommende Woche zu gehen.
Immer wieder überlegen wir, wie könnten wir die Gottesdienste ansprechender gestalten, was würde Gästen besonders gefallen, wie fühlen sich Familien, Singles, Junge und Ältere gleichermaßen wohl. Ja, der Gottesdienst hat große Bedeutung. Und das ist richtig.

Aber es hat sich ein Fehler eingeschlichen.

Gedanken im Oktober 2018

David ist verzweifelt.

Das lesen wir im Psalm 38. Krank und niedergeschlagen ist er von all seiner Schuld. Gottes Zorn liegt schwer auf ihm. Am liebsten möchte er vor Gott weglaufen. Am liebsten möchte er alles ungeschehen machen. Er hat auch wirklich viel Schuld auf sich geladen – Ehebruch, Mord, Lügen, Machtgier. Kein Wunder, dass ihn sein Gewissen quält. Er weiß nicht mehr ein noch aus. Was soll er bloß tun. Zu all seinem Kummer kommt die Einsamkeit, denn seine Freunde und seine Familie halten seine Depressionen einfach nicht mehr aus und haben sich zurückgezogen. Die einzigen, die ihn nicht in Ruhe lassen, das sind seine Gegner. Voller Schadenfreude schmieden sie Pläne, wie sie ihn zu Fall bringen können. Der innere Kampf, das Gefühl von Gott verlassen zu sein, die nagenden Gewissensbisse, die Einsamkeit und die Bedrohung. Wie soll er das nur aushalten?

Kennst du diese Gefühle?

Gedanken im September 2018

Wo bleibt das Staunen?

In einem alten Haus lebte ein paar Mäuse. Sie lebten gern dort, denn an manchen Tagen wurde das Haus von wunderbaren Klängen erfüllt. Es schien den Mäusen, als stammten die Klänge aus einem großen, schwarzglänzenden Kasten, der in der Mitte eines Zimmers stand. Aber wie sie entstanden, das wussten die Mäuse nicht. Sie hatten aber eine Erklärung. Es wird wohl, so sagten sie, einen großen Meister geben, der diesen Kasten zu gebrauchen weiß. Er ruft die Klänge hervor und er tut es, weil er sich an ihnen erfreut und auch uns damit erfreuen will. Eines Tages aber ging eine sehr mutige Maus der Frage auf den Grund. Sie kletterte in den Kasten hinein und kam mit einer ernüchternden Erkenntnis zurück.

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