Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu.

Gedanken im August 2018

"Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm."  1. Johannes 4,16

Wie kann Gottes Liebe in der Welt wirken, sie besser und gerechter machen? Wie kann Gottes Liebe bereits im Hier und Jetzt ein Stück Himmel auf die Erde bringen? Ganz einfach: durch unser Handeln!
Christsein ist keine Theorie

Damit sind wir beim Herzstück und zugleich dem herausforderndsten Aspekt eines authentischen Christseins in der heutigen Zeit: sich nicht nur Bibelwissen zu einem bestimmten Thema anzueignen, Predigten dazu anzuhören, Lieder darüber zu singen, sondern auch entsprechend zu handeln! Jesus warnt uns davor, Fromme wie die Schriftgelehrten seiner Zeit zum Vorbild zu nehmen. Denn sie beherzigen den Aspekt des konkreten Handelns nicht. Jesus rät uns: "Richtet euch deshalb nach dem, was sie sagen, folgt aber nicht ihrem Tun. Denn sie selbst handeln nicht nach dem, was sie euch sagen" (Matthäus 23,3).

 

Aus Liebe folgen Taten

Doch zurück zum Monatsspruch. Gott gibt uns zwei Versprechen, sofern wir in seiner Liebe bleiben: Er reserviert uns einen Platz in seiner Nähe und gleichzeitig bleibt er in uns. Feine Sache, möchte man denken, doch was genau bedeutet es, in der Liebe Gottes zu bleiben? Im kompletten Kapitel, aus dem der Monatsspruch stammt, ist das "in der Liebe bleiben" als Handeln zu verstehen, ist Liebe ganz wesentlich ein Tun. Es geht darum, Gott zu lieben, aber auch und vor allem in der tätigen Nächstenliebe Gottes Liebe an andere weiterzugeben. Wenn wir das umsetzen, handeln wir im Sinne Gottes. Dann machen wir uns eins mit seinem Wesen, bleiben in seiner Liebe und können uns seiner Nähe sicher sein.

"Die Tat der Liebe ist die Predigt, die jeder versteht"

Die Arbeit der Christoffel Blindenmission (CBM) ist durch und durch von diesen Aspekten geprägt und damit auch heute noch im Einklang mit dem Leitsatz des Gründers Pastor Ernst Jakob Christoffel: Die Tat der Liebe ist die Predigt, die jeder versteht. Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern vor Ort geben wir tätige Nächstenliebe in Form präventiver, medizinischer, rehabilitativer und pädagogischer Maßnahmen an Menschen mit Behinderungen in den ärmsten Regionen der Welt weiter. Das ist ein Beitrag, der die Welt besser und gerechter macht und so für Menschen mit Behinderungen in Entwicklungsländern ein Stück Himmel auf die Erde bringt. Dank CBM-Spenderinnen und -Spendern ist das möglich!

Dass Sie, liebe Leserin und lieber Leser, mit Gottes Liebe in Berührung kommen, dass Sie Mut und Kraft zum Handeln finden, diese Liebe an andere weiterzugeben, das wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen!

Susann Fritzsche

arbeitet bei der Christoffel-Blindenmission (CBM) als Datenbankexpertin und sorgt für CBM-internes Reporting und gute Datenqualität. "Mich aktiv für Menschen in Entwicklungsländern zu engagieren", erzählt sie, "war mir schon als Jugendliche ein Herzensanliegen!" Susann ist begeistert, dass sie diesen Wunsch jetzt mit ihrer Arbeit bei der CBM verwirklichen kann: "Unsere konkrete Hilfe für Menschen mit Behinderungen in armen Ländern verbessert ihre Lebensbedingungen. Damit werden Voraussetzungen geschaffen, unter denen sie ein selbstbestimmtes Leben führen können." Zum Monatsspruch über die Liebe Gottes erläutert Susann die Formel "Gottes Liebe x unser Handeln = Himmel auf Erden".

Spendenkonto

OLGA-Gemeinde im Freikirchlichen Bezirk Nord-Württemberg e.V.

IBAN: DE11 6005 0101 0002 9399 28
BIC: SOLADEST