Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu.

Gedanken im Frühjahr 2019

Lust auf was Süßes?

Ach, lieber nicht.

Die Zähne, das Gewicht, die Gesundheit – all das sind die Argumente, mit denen wir unseren angeborenen Appetit auf Süßes verdrängen möchten. Doch in Zeiten, in denen die Menschen sich nicht gegen ein Überangebot von Süßigkeiten wehren mussten, gab es nichts Köstlicheres, als Trockenfrüchte und Honig. Den Honig, direkt aus den Waben zu lutschen, das war Freude pur. Und gesund noch dazu!

Wie anschaulich ist da der Vergleich, den Salomo in Sprüche 16,24 zieht:
„Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für die Glieder.“

Er wusste damals den Genuss von dem Honigseim, das ist der Honig, der direkt aus den Waben abfließt, zu schätzen. Er kannte die gesundheitsfördernde Wirkung und er wusste, wie diese Süßigkeit das Wohlbefinden stärkt. Dieses Wissen, was wir wohl verloren haben, war den Menschen damals, 1000 Jahre v. Chr. bekannt. Doch damals wie heute, liegt der Mangel an Freude und Wohlbefinden tiefer. Was macht denn wirklich glücklich. Diese Frage stellen wir uns immer wieder.

So auch der US-Psychiater Robert Waldinger. Er stellte die Frage: Was braucht es wirklich, um ein glückliches Leben zu führen?

Das Ergebnis seiner Langzeitstudie kurz zusammengefasst:

„Gute soziale Beziehungen machen glücklich und gesünder. Waldinger hob drei Punkte besonders hervor:
1. Gute soziale Beziehungen, sowohl im Freundeskreis als auch in der Familie, führten häufiger zu einem längeren Leben. Einsame Menschen sterben demnach oft früher, so Waldinger.

2. Es komme auf die Qualität, nicht die Quantität der Freundschaften an, sagte der Harvard-Professor bei seinem Vortrag. Das heißt: Selbst wenn man sehr enge Freunde nur ein paar mal im Jahr sieht, macht einen das wahrscheinlich glücklicher, als wenn man nur oberflächliche Bekanntschaften pflegt.

3. Außerdem seien stabile Ehen, in denen man sich gegenseitig unterstütze, einer der Schlüssel zum Glück bei den Teilnehmern gewesen.

Laut Waldingers Erkenntnissen sind es also nicht das Geld oder Ruhm, was Menschen glücklich mache.“
(Quelle: Focus.de)

Doch wie funktionieren gute Beziehungen? Wie werden Ehen stabil?

Durch einen freundlichen Umgang miteinander.
Durch liebevolle Worte und Taten.
Dadurch, dass wir unseren Egoismus überwinden und uns freundlich den anderen zuwenden.

Lust auf was Süßes? - Dann überlege dir, wie du deiner Familie heute besonders freundlich begegnen kannst.
Lust auf was Süßes? - Dann rufe einen Freund an, mit dem du dich schon lange nicht mehr getroffen hast?
Lust auf was Süßes? - Dann mache deinem Partner ein Kompliment, das aus vollem Herzen kommt.

Käthe Müller, Pastorin

Spendenkonto

OLGA-Gemeinde im Freikirchlichen Bezirk Nord-Württemberg e.V.

IBAN: DE11 6005 0101 0002 9399 28
BIC: SOLADEST