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Gedanken im Herbst 2019

"Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch
Schaden an seiner Seele?" Matthäus 16,26

Die Welt gewinnen, das klingt sehr verlockend. Aber wie könnte das denn gehen, die Welt gewinnen? Was nimmt der Mensch da in den Blick? Was ist das Ziel seines Strebens? Gewinn von Besitz, von Ansehen, mehr Zustimmung durch andere Menschen, schnelles Erreichen von Karrierezielen? Oder möglichst viele verschiedene Länder bereisen, Erfüllung persönlicher Wünsche und Ziele, Optimierung des eigenen Körpers, Höchstzahl an Facebookfreunden und immer mehr Follower in den sozialen Medien?

Immer mehr – immer besser – immer weiter. Darin kann der Mensch sich selbst verlieren und folgt so bald nicht mehr den eigenen Zielen, sondern findet sich wieder als ein Getriebener. Was auch immer das sein könnte, die Welt zu gewinnen, Jesus warnt vor Seelenschaden durch Weltgewinn. Es gilt zu überprüfen, was der Mensch in den Fokus seines Strebens stellt. Nachfolgerinnen und Nachfolger Jesu sind aufgefordert, die Perspektive zu ändern. Was ist es wirklich wert, dass ich mein Streben, meine Sehnsucht darauf richte? Was will ich gewinnen und würde mir das guttun?

Über das, was der Mensch im Außen gewinnen kann, vergisst er oft den Blick nach innen zu richten. Jesus fordert auf, die eigene Seele nicht zu vergessen. Beschädigte Seelen durch Weltgewinn. Seelsorgerinnen und Seelsorger kennen solche Seelenschäden: Burnout – Einsamkeit – Überforderung – Konsumsucht – Sucht nach Selbstoptimierung und die kleinen Schwestern davon: Unzufriedenheit und Langeweile.

Wer ein Ziel in den Blick nimmt muss lernen, an den richtigen Stellen „Ja“ und „Nein“ zu sagen. Wer „Ja“ sagt zum Reich Gottes muss an anderen Stellen „Nein“ sagen zu dem eigenen Wunsch der Ich-Ausdehnung. Wie einer, der eine Perle findet und alles verkauft, um diese eine kostbare Perle zu erwerben. „Ja“ und „Nein“ sagen kann uns vor dem „zu viel“ schützen, auf das unsere Zeit einen Anspruch erhebt. Jesu Worte laden ein zur rechten Verhältnis-mäßigkeit, zu einer Mäßigung, um das rechte Verhältnis zur Welt und zur Seele zu finden. In diesem Sinne schützt die Nachfolge Jesu vor einem Schaden an der eigenen Seele: Seelenheil statt Seelenschaden. Jesus fordert uns auf, die Perspektive zu ändern und ihm nachzufolgen. Eine Nachfolge, die dann in mancher Hinsicht Verlust bedeuten kann. Letztlich ist dieser Verlust im Horizont des Reiches Gottes aber ein Gewinn.

Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden. Matthäus 16, 24+25

Prof. Dr. Andrea Klimt

Gedanken im Sommer 2019

Endlich Urlaub!

Unsere Enkel rannten durch die Wohnung; immer im Kreis herum. Plötzlich bleibt der eine stehen und sagt: „Ich muss Pause machen!“ Sofort stoppt auch der Jüngere und macht es seinem großen Bruder nach. Beide standen an die Wand gelehnt und wollten sich schier überbieten im „Pause machen“.

Es ist Urlaubszeit! Das ist schön und wir haben sehnsüchtig darauf gewartet. Doch ist Urlaubszeit auch wirklich Pausenzeit? Wie oft packen wir den Urlaub voll mit Aktivitäten. Wir reisen um die halbe Welt, um etwas zu erleben oder einfach nur etwas erzählen zu können. Wir haben stressige, lange Autofahrten. Stehen in der prallen Sonne im Stau. Ist das wirklich „Pause machen“?

Gedanken im Frühjahr 2019

Lust auf was Süßes?

Ach, lieber nicht.

Die Zähne, das Gewicht, die Gesundheit – all das sind die Argumente, mit denen wir unseren angeborenen Appetit auf Süßes verdrängen möchten. Doch in Zeiten, in denen die Menschen sich nicht gegen ein Überangebot von Süßigkeiten wehren mussten, gab es nichts Köstlicheres, als Trockenfrüchte und Honig. Den Honig, direkt aus den Waben zu lutschen, das war Freude pur. Und gesund noch dazu!

Gedanken zur Passionszeit 2019

Stopp! Hier läuft etwas schief!

Es ist Zeit, kurz innezuhalten und nachzudenken.

Geht es Ihnen nicht auch so? Sie rennen durch den Tag, von Termin zu Termin, sie eilen durch den Monat von Wochenende zu Wochenende. Die Zeit verfliegt nur so und wenn man zurückschaut, ist von diesem vielen Tun nicht viel übrig geblieben.

Gedanken zum Jahresanfang 2019

Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes und friedliches neues Jahr!

Frieden, das wünschen wir uns zutiefst. Frieden mit den Nachbarn, Frieden im Land, Frieden in der Welt. Die Jahreslosung für 2019 greift diesen Wunsch auf. Schon David, der 1.000 v.Chr. König von Israel war, wünschte sich diesen Frieden von ganzem Herzen. Er wusste, Frieden passiert nicht einfach so. Für Frieden muss ich mich einsetzen - mit aller Kraft.

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